Wärmepumpen

Wärmepumpe von Stiebel Eltron
Quelle: STIEBEL ELTRON

Wärmepumpen wandeln die im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Sonnenenergie in Heizwärme um und holen so die kostenlose Wärme aus der Umwelt ins Haus. Sie sind hocheffizient und flexibel erweiterbar. Zentraler Bestandteil des Systems ist ein Warmwasserspeicher, in den verschiedene Heiztechnologien Wärme einspeisen. Die Hybridheizung wird im Neubau, bei der Sanierung und der Erweiterung bestehender Heizungsanlagen eingesetzt. Die Modernisierung einer Heizung zur Hybridheizung lässt sich Schritt für Schritt, nach Bedürfnis und finanziellen Möglichkeiten, umsetzen.

Ein Beispiel: Für die Heizungsmodernisierung wird ein bestehender Brennwertheizkessel um eine Solarthermie Anlage plus Wärmespeicher erweitert. Später können weitere Wärmeerzeuger wie Kaminofen oder Wärmepumpe hinzukommen. In vielen Monaten kann ein Großteil des Energiebedarfs regenerativ erzeugt werden. Die verschiedenen Energiequellen der Hybridheizung erzeugen jedoch nicht immer genau dann Wärme, wenn sie gerade benötigt wird. Wenn der Bedarf aus regenerativen Energien nicht mehr gedeckt wird, übernimmt der Heizkessel die Wärmeerzeugung. So kann der Verbrauch von Öl und Gas reduziert und Heizkosten gesenkt werden. Hybrid-Heizungssysteme stehen für die energiesparende Kombination verschiedener Wärmequellen. Und das sehr effizient: Aus einer Kilowattstunde zugeführter Energie gewinnt eine Wärmepumpe das drei- bis vierfache an Wärme. Auch um die Versorgungssicherheit muss sich der Besitzer einer Wärmepumpe keine Sorgen machen, denn sie nutzt Energie aus der Umwelt. So macht die Wärmepumpe den Nutzer unabhängig von fossilen Energieträgern und sorgt jederzeit für die richtige Temperatur. Eine Wärmepumpe erzeugt Heizwärme, bereitet Warmwasser und kann bei Bedarf auch das Gebäude kühlen. Sie ist sowohl im Neubau als auch im Bestand einsetzbar. Der Verbraucher hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Wärmequellen: Grundwasser, Außenluft und Erdreich.